Warum Mediation?
Weil Konflikte zum Leben gehören.
Destruktives Schweigen und endlose Streitspiralen es aber nicht müssen.

Wenn schwierige Gespräche geführt werden wollen, besteht nicht selten die Sorge, dass es danach "noch schlimmer" wird. Und völlig berechtigt, denn diese brauchen oft Struktur, Führung und Neutralität, um konstruktiv zu bleiben.
Wenn diese Aspekte fehlen, passiert es schnell, dass eine Seite den Konflikt "gewinnt". Dies mag in dem Moment für Erleichterung sorgen, da der Streit fürs Erste beigelegt ist. Doch für die langfristige Arbeitsbeziehung hat dies erhebliche Folgen. Sei es, dass die "verlierende" Person Verbitterung aufbaut oder der anderen schlichtweg aus dem Weg geht, um zukünftige Streitigkeiten zu vermeinden.
Die Wahrscheinlichkeit auf gute Zusammenarbeit schwindet immer, wenn Konflikte mit Gewinnern und Verlieren enden.
Als Führungskraft habe ich selbst immer wieder in Konfliktsituationen vermittelt. Doch im eigenen Unternehmen kann das schwierig sein. Man ist selten völlig neutral - was es aber meist braucht, damit sich die Beteiligten öffnen und bereit sind, Lösungen zu entwickeln, die alle mittragen können und wollen.
Mediation bietet einen Weg, Spannungen nachhaltig und zukunftsorientiert zu klären.
Ungelöste Konflikte kosten Zeit, Energie und Nerven. Und das bedeutet vor allem eins - sie sind teuer.
15%
der täglichen Arbeitszeit werden für Konflikte aufgewendet.
Bei Führungskräften sind es sogar 30–50% ihrer gesamten Arbeitszeit, die direkt oder indirekt Konflikten und Konfliktfolgen gewidmet werden.
85%
der Beschäftigten geben an, Konflikte innerhalb ihres Unternehmens zu erleben.
Für die Betriebe bedeutet das vor allem Produktivitätsverlust, für die Mitarbeitenden oft Stress und psychische Belastung.
19%
der Gesammtkosten in kleinen und mittleren Unternehmen machen Konfliktkosten aus.
Ungenutzte Arbeitszeit, Fehlzeiten, Fluktuation und die Zeit, die Führungskräfte auf Konflikte und deren Auswirkungen verwenden, ergeben diese hohen Zahlen.